BETON­MANU­FAKTUR THEVES

Im kleinsten Betonwerk Deutschlands, in der Theves Betonmanufaktur, entstehen außergewöhnliche Einzelanfertigungen und Kleinstserien aus Beton zum Einsatz im Wohnbereich.

Entstanden ist Theves Werkstein aus dem Unternehmen des Großvaters. Johann Theves gründete 1957 das Betonwerk Theves in Mönchengladbach. In den 1960er Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf die Fertigung von Betonwaren wie Kanalrohren, Gehwegplatten und Randsteinen. Unter der Führung von Wilfried Theves spezialisierte sich der Betrieb in den 1980er Jahren auf Betonfertigteile und Sonderanfertigungen mit besonderem ästhetischem Anspruch. Mit Tim Theves begann nun eine außergewöhnliche Kombination von Design und Handwerk mit Beton.

Im Zentrum stehen jetzt individuelle Einzelanfertigungen aus Beton und Freude am Experimentieren und Kreieren. Tim Theves bietet individuelle Lösungen, die Fertigung nach Auftrag, eine eigene Produktpalette sowie Dienstleistungen und sogar Seminare rund um den Werkstoff Beton an.

WERKSTOFF BETON

Beton ist der weltweit am meisten verwendete Werkstoff im Hoch- und Tiefbau. Und einer der ältesten. Kalkmörtel als Bindemittel wurde unter anderem an 10.000 Jahre alten Bauwerksresten in der heutigen Türkei gefunden. Die große Beliebtheit liegt wohl auch daran, dass Beton im Prinzip einfach herzustellen ist: Zement aus Kalkstein und Ton, Wasser und Gesteinskörnungen genügen.

Dass der Werkstoff Beton aber ein unvergessener Evergreen ist, liegt auch an seiner ständigen Weiterentwicklung. Denn der Vielfalt der Erscheinung von Beton sind nur wenige Grenzen gesetzt. Sowohl Oberfläche als auch Haptik und Farbe können über die Zusammensetzung des Gemisches variiert werden. Neben den klassischen Zusätzen wie Sand oder Gesteinskörnung können auch außergewöhnliche Materialien wie zum Beispiel Perlmutt oder Glas-Granulate für eine einzigartige Erscheinung sorgen. Dabei begrenzen sich die Zusätze im Beton nur auf die Kreativität des Menschen. Durch verschiedene Nachbehandlungen des Werkstoffes kann die Darstellung ebenfalls manipuliert werden. So bieten gesäuerte oder geschliffene Betonoberflächen ein besonderes und außergewöhnliches Bild.

Beton hält sowohl Feuchtigkeit als auch Lärm ab, weshalb er sowohl im Innen- als auch im Außenbereich von Wohnungen gerne eingesetzt wird. Er bietet Schutz vor Feuer und wirkt gleichzeitig wärmeisolierend. Beton gilt außerdem als sehr wirtschaftlich, da die Kosten zur Herstellung sowie die Bauzeit damit vergleichsweise gering sind. Ein spezieller Spritzbeton hingegen ist so raffiniert komponiert, dass er vor Terroranschlägen schützt. Es gibt sogar einen Beton, der Eis und Schnee schmelzen lässt. Der Zusatz von Metallspänen und Kohlenstoffpartikel und darüber die Durchleitung von Strom machen es möglich.

Schließlich kommt es aber auch auf das richtige Finish an. Beton kann geölt oder gewachst werden, um ihn gegen Verschmutzungen zu wappnen. Eine solche Imprägnierung sollte regelmäßig erneuert werden. Beton kann auch mit einer synthetischen Beschichtung versiegelt werden, was ihn selbst gegen Fett und groben Schmutz unempfindlich macht. Ist die Betonoberfläche aber geschliffen und fein poliert, wie zum Beispiel auf Arbeitsplatten und Waschbecken, lassen sich diese problemlos abwischen. Je feiner Beton poliert wird, desto glatter fühlt er sich an. Man könnte meinen, Marmor oder Speckstein zu fühlen.

AUS TRADITION

1957 gründete Johann Theves das Betonwerk Theves in Mönchengladbach. In den 1960er Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf die Fertigung von Betonwaren, wie Kanalrohre, Gehwegplatten und Randsteine. Unter der Führung von Wilfried Theves spezialisierte sich der Betrieb in den 1980er Jahren auf Betonfertigteile und Sonderteile mit besonderem ästhetischen Anspruch. Der Herzenswunsch von Herrn Theves war es schon immer Design und Handwerk miteinander zu vereinen.